Rekonstruktion einer Speerspitze eines germanischen Frame nach Funden aus dem Zeitraum 1. bis ca. 5. Jahrhundert n.Chr. im südgermanischen Raum. Die Frame war ein germanischer Wurfspeer, welcher Ähnlichkeit mit dem fränkischen Ango besaß. Sie unterscheidet sich aber deutlich vom germanischen Ger. Tacitus bezeichnete die Frame als verhältnismäßig leichte Lanze. Sie war sehr beliebt bei den germanischen Stämmen und wurde sowohl als Wurfgeschoss als auch im Nahkampf eingesetzt. Dies lässt sich bei Speerschäften, die in nordischen Moorfunden erhalten geblieben sind, anhand von Hiebmarken nachvollziehen. Diese Rekonstruktion ist aus einem Stück aus Kohlenstoffstahl handgeschmiedet. Die Schneide ist leicht angeschärft. Die Speerspitze ist bewußt nicht auf Hochglanz poliert. Die durch das Schmieden entstandenen sichtbaren Hammerspuren verleihen dem Speerblatt ein sehr rustikales und authentisches Aussehen. Gesamtlänge: ca. 24,5cm - Blattlänge: ca. 12cm - Tüllenlänge: ca. 12,5cm - Tüllendurchmesser: ca. 22 mm - Gewicht: ca. 210gr. | ||||||||||||||
